Freunde der Kinderkrebshilfe Gieleroth übergab Spenden

Die Empfänger der Spenden bedanken sich bei den Organisatoren, rechts im Bild, Jutta Fischer, Vorsitzende des Vereins. Fotos: kkö

Die Empfänger der Spenden bedanken sich bei den Organisatoren, rechts im Bild, Jutta Fischer, Vorsitzende des Vereins. Fotos: kkö

Wie bereits in den vergangenen Jahren überreichte der Verein „Freunde der Kinderkrebshilfe“ Gieleroth die Spenden an die Empfänger. Im Oktober ist es bereits Tradition, dass die Erlöse aus den zahlreichen Aktivitäten des Vereins im Rahmen einer Feierstunde an die Empfänger überreicht werden. Insgesamt konnten 218.404,80 Euro übergeben werden. Seit 22 Jahren leistet der Verein wertvolle Hilfe in der Region, insbesondere im Bereich der Familienhilfe.

Gieleroth. Am Sonntag, 23. Oktober, wurden die Spenden, in Form von symbolischen Schecks, an die Empfänger überreicht. Erstmals fand die Veranstaltung, in diesem Jahr, an einem Sonntagnachmittag im Dorfgemeinschaftshaus Gieleroth statt. Die Kinderkrebshilfe betreibt, unter der Leitung von Jutta Fischer, die Aktion für krebs- und schwerstkranke Kinder seit nunmehr 22 Jahren. In dieser Zeit wurden bereits fast 3,7 Millionen Euro an Spendengeldern erzielt.

In diesem Jahr konnte die Kinderkrebshilfe insgesamt 218.404,80 Euro überreichen. 148.404,80 Euro erhielt die Familienhilfe, 25.000 Euro der Elternverein Gießen, 25.000 Euro die Kinderklinik Siegen, 15.000 Euro der Förderverein „Kinderzuhause“ Burbach und 5.000 Euro der SAPV Verein Gießen. Jutta und Uli Fischer konnten viele Vertreter der Institutionen, an die die Spenden gehen, begrüßen.

Anwesend waren: für die Familienhilfe Damian Morawitz mit seiner Familie. Professor Dr. Dieter Körholz, Ingeborg Müller und Dr. Dr. Renate Blüders-Sawatzki vom Elternverein Gießen. Dr. Mechthild Linke und Steffi Wied von der Kinderklinik Siegen. Vom Förderverein „Kinderzuhause“ Burbach Carmen Schneider und Mechthild Jung und Dr. Holger Hauch und Brigitte Schmidt vom SAPV Verein Gießen.

Eröffnet wurde der Nachmittag vom Projektchor der Lebenshilfe Flammersfeld unter der Leitung von Matthias Ludwig. Der Chor, behinderte und nichtbehinderte Sängerinnen und Sänger, sang mehrere Lieder und begeisterte die Gäste, die ihnen das mit anhaltendem Beifall lohnten.

Das Jahr ließ die zweite Vorsitzende Desiree Rumpel Revue passieren. Sie zeigte den Weg auf, der die Spenden für die wichtige Arbeit der Gruppen und Institutionen ermöglicht hatte. So begann das Jahr für den Verein mit dem Altenkirchener Weihnachtsmarkt, einer Adventsausstellung in Heupelzen, Aktionen der Reitteufel, der Sportwoche de JSG Atzelgift in der Rundsporthalle Hachenburg, dem Lauftreff in Wölmersen, dem Fußballspiel der Lottoelf gegen den WS Neitersen und endete mit dem Beroder Sommerfest.

Emotional wurde es, als sie in ihrem Bericht zum Thema des Verabschiedens kam. Es gehöre zwar zum Leben, treffe einen aber besonders bei den Kindern, die tapfer gegen ihre Krankheit gekämpft und den Kampf dennoch verloren haben. Bei den Besuchern hatten viele mit ihren Gefühlen zu „kämpfen“. Schön sei es aber auch zu erleben wie andere Kinder diesen Kampf gewinnen. (kkö)

Quelle: AK-Kurier

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